Willkommen in der Benediktinerabtei St. Matthias in Trier

Die Benediktinerabtei St. Matthias liegt im Süden der Stadt Trier. Ihre Geschichte geht bis ins 3./4. Jahrhundert zurück. Seit dem 12. Jahrhundert wird in der romanischen Basilika das Grab des Apostels Matthias verehrt. Unsere Mönchsgemeinschaft in Trier zählt heute elf Mitglieder.
Ihr Engagement gilt der Pfarrseelsorge, dem Empfang der Pilger zum Apostelgrab, der Aufnahme von Gästen, ökumenischen und gesellschaftlichen Aufgaben sowie handwerklicher und wissenschaftlicher Arbeit. Im Gemeinschaftsleben wird viel Wert auf die Gestaltung der Gottesdienste und die Pflege der brüderlichen Beziehungen gelegt.

Seit September 2004 bilden wir mit den Brüdern des Priorates auf der Huysburg in der Nähe von Halberstadt eine Gemeinschaft. Dort leben derzeit sieben Brüder.

 

 

Licht kommt in das Dunkel der Welt

Liebe Leserinnen und Leser, so wird es uns von jener Nacht in Betlehem erzählt, in der Jesus geboren wird.

„Der Glanz des Herrn“ umstrahlt die Hirten (vgl. Lk 2,9) und der Himmel ist voller Lobpreis: „Verherrlicht Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.“ (Lk 2,14) Da wo Gott Anerkennung findet, da kommt Frieden.

Aber, wie ist das angesichts der Kriege und Konflikte, angesichts der Gräueltaten, die andauernd geschehen, angesichts der Terroranschläge, sogar auf Weihnachtsmärkte? Kann man da noch Weihnachten feiern? Ist die Nacht der Unmenschlichkeit nicht zu dunkel für das Licht von Betlehem?

Ich meine, wir tun gut daran, uns Jahr für Jahr mit der Botschaft von Weihnachten zu befassen und uns mit dem zu konfrontieren, was da gesagt wird, damit wir nicht irre werden an einer irren Welt, damit wir die Werte nicht verlieren, die unser Leben wertvoll machen, damit wir bei aller Unmenschlichkeit selber nicht unmenschlich werden, damit nicht Hass und Gewalt die Handlungsmaxime sind, sondern Liebe und Barmherzigkeit, Solidarität und Gerechtigkeit.

Der heilige Benedikt schreibt im Prolog seiner Regel: „Meide das Böse und tu das Gute; suche Frieden und jage ihm nach!“ Er zitiert Psalm 34, Vers 15 und weist darauf hin, dass wir in der Verantwortung sind. Da wo Gott Anerkennung findet, da kommt Frieden.

Frohe Festtage und ein gesegnetes neues Jahr!

Abt Ignatius

 

 

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