Aktuelle Meldung

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Es gibt keinen linearen Fortschritt …  

Bischof Dr. Stephan Ackermann feiert in St. Matthias das Hochfest des ersten Trierer Bischofs Eucharius

Bischof Stephan, Abt Ignatius und Dechant Ralf Schmitz

„Müssten wir da nicht weiter sein?“ Diese Frage stellte sich Bischof Dr. Stephan Ackermann auf dem Weg nach St. Matthias. Er hatte dabei an den Tag der Menschenrechte in Tansania gedacht, einem Land, das in diesem Jahr auf 150 Jahre Christianisierung zurückblickt. „In Trier blicken wir auf mehr als 1700 Jahre Christentum und müssen uns die selbstkritische Frage stellen, ob wir im christlichen Glauben da nicht weiter sein sollten,“ sagte der Bischof den rund 70 Besucherinnen des Euchariusfestes in der Krypta von St. Matthias. Er kam dabei zum den Schluss, das es im Christentum keinen linearen Fortschritt gebe, auch in der heutigen Zeit brauche es Erneuerung und den Gedanken daran, dass „wir uns trotz der langen Geschichte nicht ausruhen dürfen“.
 
Gemeinsam mit den Vertretern des Domkapitels, war er anlässlich des Hochfestes des ersten Trierer Bischofs Eucharius am 10.12 zu Gast bei den Brüdern der Abtei. Es sei eine guteTradition , dass man am Grab die Eucharistie gemeinsam an diesem Tag feiere. „Wir stehen hier am Anfang der Kirche von Trier und nicht an ihrem Ende“, führte Abt Ignatius in seiner Begrüßung aus. Damals im 3. Jahrhundert habe Rom die beiden späteren Trierer Bischöfe Valerius und Eucharius mit ihrem Begleiter Maternus nach Trier geschickt um den Christen nach der Verfolgung dabei zu helfen sich wieder neu zu finden. Die Legende spreche davon, der Apostel Petrus habe sie ausgesandt und ihnen seinen Bischofsstab mitgegeben. Diesen Petrusstab könne man, so Abt Ignatius, als Fingerzeig für den Auftrag Jesu verstehen: „Stärke deine Brüder! Stärke deine Schwestern!“ Aus diesem Grunde sei auch das Engagement der Mattheiser Benediktiner heutzutage auf der Huysburg in Sachsen-Anhalt so wichtig. So wie damals Eucharius und Valerius ihren Glauben teilten und bezeugten, so täten die Mattheiser Brüder dies heute dort bei den 3% Katholiken im Bistum Magdeburg.  „Stärke deine Brüder, stärke deine Schwestern“ - der Petrusstab als Fingerzeig, dass „uns Jesu Wort aufgetragen ist – Stärkt einander“.
 

12.12.2018 09:20 Alter: 35 Tage

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