Brüder

Die Mitglieder unserer Mönchsgemeinschaft


Abt Ignatius Maaß (*1957, Profess 1988) stammt aus dem Saarland und war bei seinem Eintritt – nach dem Theologiestudium in München und Trier – bereits Priester der Diözese Trier. Von 1989 bis 2000 war er als Cellerar für die Verwaltung der Abtei verantwortlich und in der Exerzitienarbeit als Geistlicher Begleiter tätig. Nachdem er eineinhalb Jahre auf der Huysburg als Subprior und in der Pfarrseelsorge verbracht hat, war er von September 2002 bis August 2005 Pfarrer der Pfarrei St. Matthias. Im August 2005 wählte ihn die Gemeinschaft zum Abt von St. Matthias.

 


Bruder Eucharius Wingenfeld (*1958, Profess 1982) stammt aus Hessen und studierte Jura in Würzburg und Trier. Er hat eine Stelle als Richter am Amtsgericht in Trier, wo er vor allem Zivilsachen bearbeitet. Im Lauf der Jahre war er Gästebruder, Prior und Magister. Jetzt ist er in der Verwaltung der Abtei  für Finanzen und das Personalbüro zuständig. Außerdem fungiert er als Ansprechpartner der Abtei für das Schammatdorf. Seit Juni 2013 ist er wieder Prior des Trierer Konvents.


Bruder Antonius Pfeil (*1951, Profess 1975) ist gebürtiger Westerwälder und studierte in Bonn und Trier Theologie und Politikwissenschaft. Bruder Antonius Pfeil (*1951, Profess 1975) ist gebürtiger Westerwälder und studierte in Bonn und Trier Theologie und Politikwissenschaft. Zehn Jahre wirkte er als Cellerar. Ab 1993 war er leitender Pfarrer der drei Gemeinden, die inzwischen die eine neue Pfarrei St. Matthias bilden. Seit September 2002 ist Bruder Antonius auf der Huysburg, seit August 2005 dort als Prior. Er arbeitet mit in der Pfarrseelsorge, ist tätig in der Begleitung der Gäste (auch Einzelexerzitien) und beteiligt sich an der Kursarbeit im Gästehaus „Ekkehard-Haus". Er ist Magister (Novizenmeister) unserer Gemeinschaft und Ansprechpartner für Männer, die sich für ein Leben als Mönch interessieren.


Bruder Clemens Willems (*1937, Profess 1958) kommt aus der Umgebung von Trier und hat bereits während seiner Maurerlehre im damaligen Jugendwohnheim der Abtei gewohnt. Auch heute ist er auf unserem Gelände in Trier eigentlich ständig mit den anfallenden Maurerarbeiten beschäftigt. Außerdem betreut er unsere Obstbäume und kümmert sich um die Lagerung der Äpfel im Winter.

 

 

 

 


Bruder Athanasius Polag (*1939, Profess 1959) stammt aus Frankfurt/Main. Nach weiterführenden Studien und Promotion im Fach Neues Testament hat er die Abtei St. Matthias in Trier von 1969 an 12 Jahre lang als Abt geleitet. Anschließend war er Pfarrer der beiden Pfarreien St. Matthias und St. Valerius. Von 1993 bis 2005 leitete er als Prior den inneren und äußeren Aufbau der Huysburg und war auch danach weiterhin verantwortlich für die Baumaßnahmen und die damit verbundenen wirtschaftlichen Angelegenheiten der Huysburg. Darüber hinaus hielt er Exerzitien und Besinnungstage für Einzelne und Gemeinschaften. Seit 2013 ist er als Pilgerpfarrer zuständig für die Seelsorge am Apostelgrab und betreut die St. Matthias-Bruderschaften und die Pilger. Er gibt Kurse zum Lesen der Heiligen Schrift, zur Auslegung der Benediktusregel und zum Verständnis der benediktinischen Tradition.


Bruder Valerius Boesen (*1931, Profess 1965) kommt von der Obermosel und hat sein Leben lang als Schreiner gearbeitet, bis 1997 als Leiter des klostereigenen Betriebes in Trier, und jetzt bei den verschiedenen Schreinerarbeiten in der Abtei. Heute ist er vor allem im Garten tätig, wo er Blumen für den Schmuck der Kirche anbaut. Daneben gilt sein Interesse der Kunst. Er verwaltet unsere Kunstschätze.

 

 

 

 

Bruder Ansgar Schmidt (*1945, Profess 1967) wuchs in Frankfurt auf und studierte in Münster, Tübingen, München und Trier Theologie. Er hat lange Jahre - zunächst als Cellerar und ab 1981 als Abt - die Hauptverantwortung für die wirtschaftlichen Belange sowie die bauliche Gestaltung und innere Entwicklung der Abtei getragen. Ein besonderes Tätigkeitsfeld war das Schammatdorf, das er mitgeplant und von Anfang an wesentlich geprägt hat. Außerdem hat er von 1991 an die Gemeinschaft des Priorates Huysburg als Administrator begleitet. Im August 2005 beendete er seinen Dienst als Abt. Im September 2004 wurde er zum Abtpräses der Kongregation von der Verkündigung gewählt. Im September 2012 wurde er für weitere sechs Jahre in diesem Amt bestätigt. In Trier leitet er weiterhin als Geschäftsführer die „Mattheiser Offizin GmbH", in der die Wirtschaftsbetriebe von St. Matthias und der Abtei St. Scholastika in Dinklage zusammengefasst sind.

 

Bruder Hubert Wachendorf (*1947, Profess 1970) stammt aus Aachen. Nach dem Theologiestudium in Münster und Trier wirkte er zunächst in der Pfarrei St. Matthias. Von 1989 bis Juni 2013 war er als Pilgerpfarrer für die Wallfahrt zum Grab des Apostels Matthias verantwortlich. Im Konvent war er von 1981 bis 1997 Prior; als Infirmar sorgte er sich zusammen mit Bruder Amos um die kranken und alten Brüder, mit Bruder Daniel zusammen war er bei der Aufnahme von Gästen tätig. Nach seinem Wechsel auf die Huysburg arbeitet er dort in der Pfarrseelsorge und in der Bildungsarbeit des Ekkehard-Hauses.

 

 


Bruder Benedikt Morawez (*1937; Profess 1979) wurde in der schlesischen Grafschaft Glatz geboren. Aufgrund von Krieg und Vertreibung kam er mit seiner Familie ins Harzvorland, nach Wernigerode. Zunächst wurde er Priester im Bistum Magdeburg. Stationen seines Wirkens waren Blankenburg, Dessau, das St.-Elisabeth-Krankenhaus in Halle, Zeitz und Merseburg. Nach seinem Eintritt auf der Huysburg war er Pfarrer und in der Nachfolge von Bruder Paulus Prior. Er engagierte sich in der dezentralen Akademiearbeit des Bistums Magdeburg, in der er das Albertus-Magnus-Forum Nordharz, eine Vortragsreihe in regelmäßigem Turnus, mit aufgebaut hat. Von Juli 2007 bis Oktober 2010 lebte er im Trierer Konvent und arbeitete im Seelsorgeteam der Abtei mit. Solange es seine Kräfte zuließen, beteiligte er sich an der Übernahme von Gottesdiensten und an den Führungen durch Kloster und Kirche. Trotz mancher altersbedingten Beeinträchtigung nimmt er weiterhin regelmäßig am Gottesdienst der Gemeinschaft teil.

 


Bruder Reinhard Mechela (*1944, Profess 1983) ist Bautzener. Bevor er für fünf Jahre Küster des Bautzener Doms wurde, hatte er eine Fräserlehre (Metallbearbeitung) gemacht. Nach der Ausbildung zum Caritasfürsorger arbeitete er als Arbeitstherapeut in einer kirchlichen Behinderteneinrichtung. Auf der Huysburg ist er hauptsächlich Sakristan. Darüber hinaus hat er den Überblick über Wäscherei und Vestiar, verwaltet das Lager von Hausrat und Gebrauchsgegenständen. Nicht zuletzt kümmert er sich auch um die Blumen und Pflanzen im und um das Kloster.

 


Bruder Josef Neuhäuser (*1935, Profess 1985) stammt aus einer ländlichen Gegend des Sudentenlandes und kam nach 1945 in die Niederlausitz. Dem Abitur folgte das Landwirtschaftsstudium in Mecklenburg. Weiter führte sein beruflicher Weg über eine kurze Tätigkeit als Agronom in der praktischen Landwirtschaft in die Verwaltung sehr verschiedener Landwirtschaftsbetriebe. Mönch auf der Huysburg wurde er mit fast 50 Jahren. Hier überwachte er – entsprechend seiner beruflichen Erfahrung – über zwei Jahrzehnte hinweg die Finanzen und den Zahlungsverkehr des Klosters, bis er diese Tätigkeit altersbedingt abgeben musste. Ein weiteres Arbeitsfeld war der Empfang von Besuchern und Touristen; viele Jahre lang hielt er den Großteil der Kirchenführungen auf der Huysburg.

 

Bruder Petrus Henke (*1945, Profess 1986) verbrachte seine Kindheit und Jugend in der Harzstadt Thale, wohin seine Eltern auf der Flucht aus dem Sudetenland gekommen waren. Er ist Diplom-Physiker und arbeitete zunächst in seinem Beruf im Eisen- und Hüttenwerk Thale in der Forschungsabteilung. Nach seiner Priesterweihe für das Bistum Magdeburg, war er Studentenseelsorger und Vikar in Merseburg. Auf der Huysburg arbeitet er – nachdem er nach Bruder Benedikt für einige Zeit Prior gewesen war – vor allem in der Pfarrseelsorge. Er ist weiterhin als Seelsorger in unserer Pfarrei St. Benedikt tätig und war zwei Amtsperioden lang Dechant des Dekanates Halberstadt. In der Gemeinschaft tut er den Dienst des Cellerars, der als technischer Leiter für die Anlagen und Maschinen verantwortlich ist.

 

Bruder Thomas Hochhausen (*1963, Profess 1990) kommt aus Dremmen/Kreis Heinsberg im Bistum Aachen und war nach seiner Lehre als Elektroinstallateur bei einer Werksfeuerwehr. Nach seinem Eintritt in Trier bildete er sich in liturgischen Fragen fort und ist seit fast zwanzig Jahren als Zeremoniar für den Ablauf der Gottesdienste und die Auswahl der Texte verantwortlich. Sein Hauptarbeitsbereich ist jedoch das Sekretariat des Abtes. Außerdem kümmert er sich im Vestiar um die Wäsche der Brüder, ist der Verantwortliche für die Homepage, arbeitet in der Sakristei und hält die meisten Führungen in St. Matthias.  

 

 

 


Bruder Gregor Eschenbacher (*1967, Profess 1990) ist in Südhessen aufgewachsen und absolvierte sein Theologiestudium in Mainz und Trier. Einige Jahre leitete er unseren Klosterladen. Von 1996 bis 2006 war er als Seelsorger in der Pfarrei St. Matthias tätig und unter anderem für die Vorbereitung der Erstkommunion und den Religionsunterricht an der Grundschule verantwortlich. Von August 2006 bis Januar 2013 war er auf der Huysburg, um im dortigen Konvent mitzuleben und Aufgaben in der Pfarrseelsorge zu übernehmen. Von Februar 2013 bis August 2015 war er Pfarrer der Pfarrei St. Matthias in Trier. Derzeit überarbeitet er die liturgischen Texte und Handreichungen der Gemeinschaft und arbeitet im Rahmen der Sonderseelsorge der Abtei.

 

 


Bruder Matthias Vogt (*1967, Profess 1992) aus Düsseldorf machte eine Ausbildung als Maler im väterlichen Betrieb. In St. Matthias schloss sich eine Lehre als Schreiner bei Bruder Valerius an. Von  August 2005 bis Juni 2012 war er Prior unserer Gemeinschaft in Trier. Als Cellerar ist er für die Instandhaltung von Haus und Hof und für den Einkauf zuständig. Br. Matthias ist auch verantwortlich für unseren liturgischen Gesang. Ein besonderes Engagement gilt einem Arbeitsweltprojekt mit Schülern einer Trierer Sonderschule. Er betreut auch die Pilger- und Jugendunterkunft "Roter Igel" auf dem Gelände der Abtei.


Bruder Jakobus Wilhelm (*1967, Profess 1992) kommt aus Südhessen. Er ist ausgebildeter Paramentensticker und promovierter Kunsthistoriker. Im November 2005 wechselte er auf die Huysburg. Dort ist er geistlicher Leiter des Ekkehard-Hauses und ist verantwortlich für die Gestaltung des liturgischen Gesangs und die Organisation der Führungen. Er kümmert sich zusammen mit Bruder Matthias um den Informationsaustausch zwischen den Konventen auf der Huysburg und in Trier.

 

 


Bruder Daniel Blau (*1976, Profess 2001) ist in Trier in der Pfarrei St. Valerius aufgewachsen. In Trier lernte er bei der Lokalzeitung den Beruf des Bürokaufmannes. Nach dem Zivildienst im Krankenhaus der Borromäerinnen, ging er für zwei Jahre nach Regensburg, wo er in der Verwaltung eines Altenheims arbeitete. Hauptberuflich ist Bruder Daniel im Mattheiser Klosterladen beschäftigt. In der Gemeinschaft ist er verantwortlich für die Betreuung der Gäste. Im Februar 2013 absolvierte er seine Ausbildung zum Gestaltberater in integrativer Pastoralarbeit auf Grundlage der Integrativen Therapie (FPI).

 

 

 


Bruder Simeon Friedrich (*1975, Profess 2003) stammt aus Oberwinter am Rhein. Nach dem Abitur und Zivildienst in Bonn studierte er an der Universität Kaiserslautern Raum- und Umweltplanung. Als Diplom-Ingenieur arbeitet er nun im Jugendamt der Stadt Trier im Bereich Sozialraumplanung. In unserer Abtei ist Bruder Simeon für die Pflege des Mönchsfriedhofs zuständig. Außerdem ist er Beauftragter unserer Gemeinschaft für den Kontakt mit dem ökumenischen Kommunitäten-Netzwerk CHRISTOPHORUS.

 

 


Bruder Samuel Kölzsch (*1981; Noviziatsbeginn 2016 ) ist in Halle (Saale) geboren und aufgewachsen. Nach seiner Ausbildung zum Kaufmann im Außenhandel in einem Pressevertrieb und nach Studien in Theologie, Staatswissenschaften und Psychologie war er bis zu seinem Klostereintritt als freiberuflicher Lektor für verschiedene Verlage tätig.

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